Das Wort Bernstein leitet sich vom altdeutschen börnen/bernen (brennen) ab. Dies ist auf die Brennbarkeit dieses „Steins“ zurückzuführen. Also bedeutet Bernstein eigentlich „Brennstein“. Beim Verbrennen entwickelt das Harz einen aromatischen Geruch. Deshalb wurde es in verschiedenen Kulturen auch als eine Art Weihrauch benutzt.
• Die Griechen nannten den Stein „elektron“. Das bedeutete „helles Gold“ oder „strahlendes Gold“. Wegen seiner speziellen Eigenschaften wurde er später, laut Wikipedia, zum Namensgeber des Elementarteilchens Elektron und der Elektrizität.
• Die Römer nannten den Bernstein mit einem griechischen Fremdwort „electrum“ oder „sukcynit/succinit“ (von „succinum“ – Saft, Harz).
• Ein weiteres Wort, das in der Antike benutzt wurde, war „lyncurium“ (Harn des Luchses). Man nahm an, dieser Harn habe sich erhärtet, und so sei der Bernstein entstanden.
• Die Germanen sprachen von glasaz oder glaes(um). Wie das deutsche Wort „Glas“.
"Es ist nicht jeder Stein, den das Meer auswirft, Bernstein. Nicht jeder gelbe Stein ist Bernstein, aber jeder gelbe Stein hält sich dafür."
[Russischer Volksmund].
Der Bernstein, "das Gold des Nordens“, ist der erste Edelstein der Menschheit überhaupt.
Beim Reiben mit einem Tuch lädt sich Bernstein elektrisch auf und zieht dann kleine Partikel an.
Der wertvollste Bernstein zur Herstellung vom Schmuck und von den dekorativen Gegenständen ist der Baltische Bernstein. Nur 15 Prozent aller Bernsteingefunde sind für Schmuckzwecke geeignet, der Rest wird zu Pressbernstein oder in Schmelzereien für technische Zwecke verarbeitet.
Der Baltische Bernstein wird auch als Sukzinit genannt, nach seinem Stammbaum pinus succinifera von der Braunkohlenzeit. Der Baum ähnelt sich am meisten dem heutigen Agathis Australis.
Die Hauptquellen für den Baltischen Bernstein ist die Region am Hafen des russichen Kaliningrads, an der südlichen Ostseeküste zwischen Polen und Litauen und westlich von Königsberg im ehemaligen Ostpreussen. In der Tiefe von 98 Metern liegt 9 Meter dicke mächtige Alluvialbodenschicht aus Bernstein und Lehm, genannt als „blaue Erde“. Die „blaue Erde“ wird gewaschen und der gelbe Stein manuell ausgelesen. Es wurden auch Steine über 10 kg gefunden.
Der gelbe, goldene und braune Bernstein ist in 256 verschiedenen Schattierungen dokumentiert. Die Farbe des Bernsteins ist durch die Veränderungen im Baumharz bedingt.
Der grüne karibische Bernstein:
Bernstein zählt zu den ältesten und bis heute beliebten Schmuck- und Heilsteinen der Welt, der etwa vor 40 – 45 Millionen Jahren aus Baumhartz entstanden ist. Die Farbe des Bernsteins ist durch die Veränderungen im Baumharz bedingt und kann sich erheblich unterscheiden: gelb bis braun, mit einem durchsichtigen honigfarbigen Schimmern, oder einem milchigen Gelbton, rot, bläulich, schwarz oder sogar grün. Bei diesen Bernsteinfarben handelt es sich um einen natürlichen Bernstein, d.h. den wir in der Natur finden können. Der einzige natürliche grüne Bernstein wird in karibischen Meer gefunden. Sein wunderbres Grün verdankt er den mineralischen Einschlüssen, die er durch Lagerung in einem pyrithaltigen Sediment in Millionen von Jahren aufgenommen hatte. Der grüne Bernstein ist eine Seltenheit, die heutzutage an immer mehr Popularität gewinnt. Der grüne karibische Bernstein ist im Handel erst im 2006 erschienen und gilt als eine Neuigkeit, die uns diesen uralten Schmuckstein von der neuen Blickrichtung betrachten lässt. Er verleiht jedem Schmuck moderne Originalität und zur gleichen Zeit verbidnet das Uralte mit der Gegenwart. Der grüne Bernstein – Musik der Seele, Tränen der Sonne, Moderne Antike und ein begehrtes Schmuckstück für jeden.
Unsere neue Kollektion mit grünem karibischen Bernstein: Ohrringe, Collier mit Bernstein, Bernstein Anhänger, Armreif, Armband oder Ring mit grünem Bernstein - die Schmucksachen, die in unserem Online-Shop zu finden sind.
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