Dänemark zählt zweifellos zu den schönsten Ländern Europas und ist unbedingt eine Reise wert. Herrliche, ausgedehnte Badestrände sorgen dafür, dass man die Weite genießen und sich ganz in Ruhe der Betrachtung des Meeres hingeben kann. Wassersportler kommen an Dänemarks Küsten ebenso auf ihre Kosten, wie Naturfreunde, Wanderurlauber und Radsportfreunde. In dem kleinen Land gibt es vielerorts noch sehenswerte Herrensitze und Schlösser, die größtenteils besichtigt werden können. Für Familien mit Kindern eignen sich neben dem Badeurlaub zum Beispiel das Legoland in Billund und der Tivoli in Kopenhagen als Ausflugsziele.
Aber was sollen die Hundebesitzer tun? Können sie ihre vierbeinigen Lieblinge mit nach Dänemark mitnehmen oder sollten sie ihren Hund lieber zu Hause bei einer Person ihres Vertrauens lassen?
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn der Hund gut erzogen ist und sich in Gesellschaft von fremden Menschen wohl fühlt, ist eine Reise grundsätzlich kein Problem. Auf jeden Fall spricht die kurze Entfernung zu unserem Nachbarland dafür, Dänemark als Reiseziel ins Kalkül zu ziehen. Das ganzjährig milde Klima ist ebenfalls ein großer Pluspunkt, da Hunde sich in zu heißen Urlaubsländern sehr unwohl fühlen können und dann zu Kreislauf- Zusammenbrüchen neigen.
Vorteilhaft ist auch, dass die Einreisebestimmungen für
Hunde relativ leicht zu erfüllen sind. Jeder Hund, der nach Dänemark einreisen soll, muss über eine eindeutige Identifizierungsmöglichkeit in Form eines Mikrochips oder einer Tätowierung verfügen. Darüber hinaus müssen in seinem EU-Heimtierausweis die Tollwutimpfungen lückenlos dokumentiert sein. Mit Kampfhundrassen wie Pitbull Terrier und Tosa Inu und deren Kreuzungen ist die Einreise nach Dänemark nicht gestattet. Ebenso müssen Welpen im Alter von unter drei Monaten zuhause bleiben.
Günstig ist auch, dass in Dänemark ein geradezu überwältigendes Angebot an Ferienhäusern und Ferienwohnungen in Strandnähe besteht. Diese individuelle Urlaubsform bietet gerade für Hundebesitzer viele Vorteile und sorgt für die notwendige Unabhängigkeit und Distanz zu anderen Urlaubern, die sich im Hotel möglicherweise von Hunden gestört fühlen könnten. Im Ferienhaus ist es oft möglich, sogar mehrere Hunde mitzubringen, so dass Dänemark häufig auch von Hundezüchtern als Ferienziel ausgewählt wird.
Generell mögen die Dänen Haustiere sehr und freuen sich gleichermaßen über vierbeinige und zweibeinige Besucher.
Dänemark mit Hund zu bereisen, ist aus diesem Gesichtspunkt unbedingt zu empfehlen. Oft lassen sich gerade über die Hunde schnell Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung knüpfen, und manchmal entstehen so langjährige Freundschaften.
Natürlich wählen viele Urlauber vor allem die küstennahen Gebiete. Doch in Dänemark gibt es ohnehin sehr ausgedehnte Küstengebiete, so dass man kaum Schwierigkeiten hat, einen geeigneten Urlaubsort zu finden.
Die Fünen, die Dänische Westküste, Bornholm, Jütland, Lolland und Seeland werden gern von Urlaubern angesteuert. Eine der schönsten dänischen Inseln hält besonders für Urlauber mit Hunden spezielle Angebote bereit. Ein
Ferienhaus auf Römö zum Beispiel kann man auch mit Haustieren anmieten. Römö hat einzigartige Strände, wunderschöne Wander- und Radwege durch Wald und Flur, so dass man unvergessliche Ausflüge mit seinem Hund unternehmen kann, auch das Herumtollen am Strand mit dem Hund ist in Dänemark vielerorts erlaubt, sofern man die anderen Badegäste nicht stört. Zu welcher Jahreszeit man am besten Dänemark besucht, ist eigentlich nicht so wichtig, da hier ein gemäßigtes Klima herrscht und sich die Vierbeiner hier sicherlich auch im Winter wohl fühlen. Urlaub mit Hund in Dänemark ist also sehr empfehlenswert und Hund und alle kommen voll auf ihre Kosten.