Tagtäglich beinahe hört man wieder von Angriffen, die Hackergruppen auf die Netzwerke von Unternehmen gestartet haben. Meist geht es dabei um die Veröffentlichung der Nutzerdaten, so wie es gerade vor kurzem im Falle Sony geschehen ist. Das Problem ist einfach, dass einem bei digitalen Daten keine verschließbaren Schränke oder
Aktenvernichter, sei es auch ein
Aktenvernichter Partikelschnitt, mehr helfen. Gegen die Angriffe übers Internet ist einfach noch kein Kraut gewachsen, das müssen sich die Firmen immer wieder neu eingestehen. Doch nicht nur große Unternehmen werden zu Opfern solcher Hackerangriffe.
In den Medien konnte man in den letzten Wochen einen ganz anderen Fall verfolgen. Nämlich den eines Hackers, der sich über das Internet auf illegalem Wege Informationen und Fotos von über 50 Prominenten beschafft hatte. In die Schlagzeilen gelangte er, nachdem Nachtfotos von Scarlett Johansson im Internet aufgetaucht waren. Doch wie sich nun nach seiner Festnahme in Florida heraus stellte, war sie nicht die einzige, die von dem Übergriff des so genannten „Hackerazzi“ betroffen war. Auch Promis wie Mila Kunis, Christina Aguilera und Renee Olstead gehören mit zu seinen Opfern.
Der Verdächtige kam zwar gegen eine Kaution von 10.000 Dollar auf freien Fuß, jedoch könnte er wegen Computer Hackings, Identitätsbetrugs und illegaler Telefonüberwachung mit 121 Jahren Gefängnis bestraft werden. Dies jedoch auch nur, wenn er in allen Punkten schuldig gesprochen wird. Ein gutes Geschäft wird der Mann mit den Fotos und anderen Informationen bestimmt gemacht haben. Informationen über Prominente verkaufen sich schließlich besser als alles andere. Angeblich soll der Hacker schon seit beinahe einem Jahr, nämlich seit November 2010, private Emails abgefangen haben. Es waren hauptsächlich persönliche Informationen und Gespräche zwischen Prominenten, auf die er so, ohne ihr Wissen, Zugriff hatte. Ob der Mann einfach psychisch krank und von den Prominenten besessen war oder ganz einfach auf das Geld aus war, ist noch nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, dass Datendiebstahl ein immer häufiger werdendes Verbrechen darstellt, vor dem niemand sicher ist. Das Internet ist, was Sicherheit angeht, einfach noch zu durchlässig und Hacker eignen sich oft so schnell neue Strategien an, dass es so gut wie unmöglich ist, ein Wundermittel gegen Angriffe zu erfinden.