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Medizinischer Identitätsdiebstahl ist in Mode

Von: Bastian Weber
Eintragsdatum : 1.7.2011 Ansichten : 193
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Identitätsdiebstahl, oder auch Identitätsmissbrauch, wird mit den unterschiedlichsten Methoden begangen. Traditionell gehören dazu beispielsweise der Diebstahl von Kreditkartendaten, das Wühlen im Papiermüll oder der Diebstahl von Post. Vermehrt hat sich diese Betrugsform in den letzten Jahren aber auch auf das Internet verlagert und geschieht beispielsweise mittels Keylogger, Phishing oder Hacking.
Besonders „im Trend“ liegt derzeit eine neue Form des Identitätsbetrugs, nämlich der medizinische Identitätsdiebstahl. In den letzten Jahren hat die Zahl der Opfer von medizinischem Betrug Rekordzahlen erreicht. Das Erstaunliche ist, dass bei jedem dritten Fall medizinischen Betrugs ein Familienmitglied verantwortlich für den Diebstahl der Krankenversicherungskarte des Opfers ist. Besonders in Ländern, in denen der Zugang zu medizinischer Versorgung für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unerschwinglich bleibt, ist der medizinische Identitätsdiebstahl im Kommen. Vor allem in Amerika ist dieses Phänomen auf dem Vormarsch.
Gestohlene Daten, wie beispielsweise eine Sozialversicherungsnummer oder Versicherungskarten, werden auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen verkauft - ein Paradies für Kriminelle. Für die Patienten, die davon Gebrauch machen, bedeutet dies den Zugang zu medizinischen Leistungen, zur Kostenerstattung und zu Medikamenten, die sie sich normalerweise nicht leisten könnten.
Ärzteverbände wollen durch die elektronische Signatur und durch die Speicherung von medizinischen Daten auf digitalen Medien wie CD-ROMs vertrauliche Patientendaten besser schützen. Apotheker, Ärzte und Versicherer haben Zugang zu medizinischen Daten. Obwohl sie durch die ärztliche Schweigepflicht gebunden sind, besteht dennoch das Risiko von Betrug durch Fachkräfte des Gesundheitswesens. Mit einem Aktenvernichter können Sie aber auch selbst dazu beitragen, dem Missbrauch Ihrer medizinischen Daten so weit wie möglich vorzubeugen. Wenn Sie Ihre medizinische Identität schützen möchten, achten Sie darauf, alle ausgedruckten E-Mails, Faxe, Briefe und andere Aufzeichnungen, die medizinische Daten enthalten immer in einem Aktenvernichter mit Partikelschnitt in Kleinstpartikel zu zerschneiden, die von keinem Betrüger mehr rekonstruiert werden können. So können Sie verhindern, dass Ihre Sozialversicherungsnummer gestohlen wird, oder, noch schlimmer, Ihre Krankenakte mit einer 100% frei erfundenen ersetzt wird.





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