Outsourcing ist bekanntlich die Auslagerung von Arbeit, und nachdem der moderne indie artist sein eigenes unternehmen sein muss um in der Branche zu überleben, sollte sie oder er auch die Möglichkeit des outsourcing in betracht ziehen.
Dass das nicht unbedingt teuer sein muss beweist eine Seite auf die ich in einem Blog gestoßen bin und die ich seither oft verwende.
Die Seite heißt fiverr.com und das beschreibt schon die ganze Philosophie der Seite.
Hier sind geschätzte 50000 Angebote, so genannte Gigs, die alle mit den Worten "For 5$ I will ..." beginnen.
Für fünf Dollar kann man sich hier ein Video testimonial machen lassen, man kann facebook Fans und twitter follower kaufen, man kann sich Tipps zur eigenen Homepage holen, sogar einen Song mastern lassen, ein CD Cover, Logo oder Banner für seine Webseite bestellen, oder auch schräge Sachen wie Tarot Karten Lesungen, Traumdeutung oder sich für eine Woche eine Freundin auf facebook zulegen.
5 $ für ein Song mastering klingt jetzt natürlich toll, man darf aber auch nicht vergessen, dass 5 $ verdammt wenig Geld ist, noch dazu bekommt der Verkäufer selbst nur 4 $, den Rest behält fiverr. Qualitätsarbeit kann man sich also nicht erwarten sondern Automation, bots und Schnellverfahren. (Beim Mastering z.B. erwarte ich mir nicht viel außer dass es LAUT sein wird ... daher probiere ich das nicht) Auch die Arbeitsmoral der Anbieter ist doch recht verschieden.
Einige sehr nützliche Dinge sind aber doch dabei, deswegen möchte ich meine Erfahrungen hier breittreten.
Der erste Gig den ich bestellt habe waren Logo und Bannerdesign.
Der erste Anbieter hat mir innerhalb weniger Stunden vier Logos zugeschickt. Sie waren ganz offensichtlich irgendwie autogeneriert - wie weiß ich nicht, dazu kenne ich mich zuwenig aus, aber es war eindeutig - sie waren nicht wie ich wollte in rot, weiß und schwarz gehalten sondern grün, gelb blau und orange.
Unbrauchbar also.
Die nächsten beiden Logo Designs waren besser, farblich abgestimmt und einer hat auch gleich noch einen Banner dazugeschickt.
Also Bandlogo waren sie nicht gut genug, aber um sie auf facebook oder twitter als nettes Gimmick oder als Fan-Art zu präsentieren allemal.
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Am liebsten stöbere ich ja in dem bereich fun & bizarr, mir sind auf die Art schon lustige Ideen gekommen oder ich habe gute sachen gesehen, die ich selbst sehr einfach machen kann.
Wer übrigens "sites like fiverr" googelt findet inzwischen einen Haufen ähnlicher Seiten, manche sehr ähnlich, viele die auch höhere Preise zulassen (und damit vielleicht auch mehr Qualität).
Heidi Bobal ist Mitbegründerin und Mitbesitzerin des
Tonstudio Room 66; mehr Artikel gibts noch
hier im Blog