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Sortiersysteme, Förderanlagen und RFID für Industriewäschereien

Von: agathe
Eintragsdatum : 17.11.2009 Ansichten : 430
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Automatische und manuelle Sortiersysteme
sind f
ür den industriellen Wäscheservice und
Textilmietdienstleister eine
ideale Lösung für das schnelle Durchzählen und Ordnen von Textilien. Der Einsatz von Zähl-
und Sortiermaschinen bietet der Grosswäschereiindustrie
die Rationalisierung der gesamten Operation. Zudem wird
eine
spürbare Verbesserung der Produktion
und der Reduzierung der Lohnkosten erzielt. Die innovativen Sortieranlagen
haben außerdem den Vorteil
, dass sie extrem flexibel
sind, und problemlos in die bestehenden Prozesse integriert werden
können.


Auf dem Markt
sind sowohl manuelle, halbautomatische, sowie vollautomatische Sortierstationen
erhältlich. Sowohl die manuellen, als auch die automtisierten
Systeme werden so konzepiert und realisiert, dass sie auf
die
Bedürfnisse einer jeden
Wäscherei abgestimmt werden können. Die
manuellen Stückzähler eignen sich für kleine
bis mittelgroße Wäschereien, die die Anforderung des Z
ählens und Sortierens
von
900 kg pro Stunde Wäsche nicht
überschreiten. Die
automatischen
Stückzähler hingegen, sind f
ür alle Grosswäschereien ausgelegt, die in der
Stunde eine oder mehrere Tonnen zu zählen und auseinanderzunehmen haben.



Die Sortiersysteme
werden mit herkömmlichen Transportbändern oder mit innovativen
Hängefördersystemen oder
pneumatischen Rohrleitungen verbunden, die die
Kleidungsstücke und die
Bettwäsche zu den verschiedenen
Stationen weiterleiten.
Der neueste Trend in den Grossw
äschereien besteht
darin, die Sortier- und Z
ählstationen mit Monrail-
H
ängebahnanlagen zu
kombinieren. Die Textilien gelangen hierbei nach dem Sortieren von
einem Förderband aus in W
äschesäcke, die dann mit
Hilfe von Schwerkraft in die oberen Bereiche der Wäscherei gehieft
werden und sich von dort an unter der Decke verlaufenden Schienen zu
den weiteren Arbeitsstationen bewegen. Die an dem
Hängeförder
befestigten Säcke
fungieren des Weiteren auch  als Stauraum  der Wäsche unterhalb der
Decke. Im Falle des pneumatischen W
äschtransports
werden die Textilien nach dem Sortieren mit grossen
Luftmengen aufgesaugt und zu den individuellen Stationen des Waschverfahrens
geleitet. Sowohl die Monorail-H
ängengebahnlagen, als
auch der pneumatische Transport tragen zu einer herausragenden
Optimierung der Nutzfl
äche bei. Von den Sortiermaschinen
kann die Wäsche aber durchaus auch mit althergebrachten F
ördersystemen wie Bandförderern,
Rollenbahnen
oder
Kettenförderern
in den Waschprozess eingeleitet werden.
Nachteil
der konventionellen Transportbändern ist allerdings, dass sie ein großes
Ausmaß an Platz beanspruchen und keine Mehrzweckfunktionen, wie eine
gleichzeitige Lagerung erfüllen können.


Um den Überblick nicht zu
verlieren und um Wäscheschwund zu eliminieren, sind die meisten
Industriew
äschereien bei der Bestandaufnahme,
der Lagerverwaltung und der Auslieferung auf Software-Programme
angewiesen. Diese
Bestandskontrolle-Programme
sind oft an ein automatisiertes Lagersystem gekoppelt.  Die
Inventar-Tracking-Software, die sogenannte
RFID
Textilkennzeichnung
ist eine
elektronische Erkennung und Speicherung eines
jeden W
äschestücks. Der, in dem RFID-Microchip
intergierte Sender, erlaubte es, die Textilien während des
vollständigen Waschprozess r
ückzuverfolgen. Die Radiofrequenz Identifikation
bezeichnet eine elektronisches Erfassungssystem das Objekte mit Hilfe
von
Radiowellen erkennen lässt, ohne
mit diesem
praktisch in Kontakt kommen. In dem Mikro-Chip, an dem eine
Antenne angeschlossen ist, wird eine Tracking-Nummer gespeichtert.
Die Antenne sendet die Trackingdaten zu einem
Empfangsgerät, das wiederum die Informationen in ein digitales Format
umwandelt, welches dann von
einem Computer aus gelesen werden kann.
Die Speicherkapazität
eines RFID-Chips reicht von
64 Bit bis 2 Kilobyte. Von einem RFID-Tag
können zum Beispiel die Adresse des Kunden, Informationen der Textilbeschaffenheit,
der Lebensdauer des Gewebes, Anweisungen zur Behandlung des Gewebes,
sowie Eingangsdatum und das gewünschte Auslieferungsdatum
heruntergeladen werden. Mit Hilfe dieser gespeicherten Daten ist es
möglich, Rechnungen und Lieferscheine auf Knopfdruck zu erstellen.








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