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Gesundheit und Medizin  »  Depression
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Was hilft bei Angstzuständen und Panikattacken

Von: Benjamin Lindner
Eintragsdatum : 2.4.2011 Ansichten : 370
Autor bewerten : aktuell : 2.77 /5
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Was hilft bei Angstzuständen und Panikattacken...

Panikattacken und Angstzustände sollte man nicht ignorieren. Meist sind Angstzustände von nicht betroffenen Personen kaum zu verstehen.

Wer nicht an Panikattacken leidet, für den ist das Verhalten eines Depressiven schwer nachzuvollziehen, oft wird dann einfach versucht mit Aufmunterungen, wie "Kopf hoch, das wird schon wieder" zu helfen. Genau diese Bemerkungen sind es jedoch, welche an Angstzuständen leidende Menschen oft dazu veranlassen, sich total unverstanden zu fühlen und sich immer mehr abzugrenzen.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass man bei der ersten negativen Gefühlslage nicht gleich den Kopf in den Sand stecken sollte. Um sicher sagen zu können ob man an allgemeiner Angst und Panik leidet, muss man zuerst körperliche Ursachen ausschließen können. So kann z. B. eine Schilddrüsen-Unterfunktion gleichartige Symptome hervorrufen.

Zwingen Sie sich daran zu glauben, dass es für jeden Wege aus den Angstzuständen gibt.

Zu beachten gilt es auch, dass man unbedingt den Mut finden sollte, beim Arzt seines Vertrauens vorzusprechen. Dabei sollte man klar und unmissverständlich seine Lebenssituation und seine seelischen Schmerzen beschreiben, egal ob einem Beruf oder Privatleben belasten.

Sofern der Arzt auf die Klagen nicht entsprechend reagiert oder er einfach nur ein Schlafmittel verschreibt, können Sie ohne zu zögern den Arzt wechseln. Oft kommt es vor, dass auch Ärzte die Lage unterschätzen. Im Falle von Psychologen sollte man allerdings ein bisschen vorsichtig sein, denn einige von ihnen besitzen keinen Doktortitel und nehmen es mit der modernen Medizin nicht so genau. Selbst unter Ärzten haben Psychologen hier und da einen negativen Leumund. Deutlich besser wäre es, einen Psychiater zu konsultieren. Eventuelle körperliche Untersuchungen sollte man dabei wohl oder übel hinnehmen.

In puncto Selbsthilfe sollte man abwägen, wie man seine Stressbelastung senken kann. Ärzte raten dabei, kleine Schritte nach vorn zu machen und genau zu registrieren. Schreiben Sie alles genauestens auf über kleine Erfolge zum Beispiel wenn Sie es geschafft haben einkaufen zu gehen oder zum ersten Mal seit Monaten keine Morgendepression erlitten.

Empfehlenswert ist es auch sich mit den Situationen die eine Panikattacke nachsichziehen zu konfrontieren. Wenn man erkennt, dass der Angstanfall keine echte Bedrohung für das eigene Wohlbefinden darstellen, ist man schon auf dem richtigen Wege.

Resource: Weg mit der Panik


http://depressionen-was-tun.de/

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