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Tiere  »  Hunde
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Was tun, wenn der Hund mit Rattengift vergiftet wurde?

Von: Martin Stangl
Eintragsdatum : 2.3.2011 Ansichten : 4174
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Bewerte diesen Artikel : aktuell : 2.54 /5



Psychopathen trachten Hunden nach dem Leben



Kranke Menschen verspüren immer wieder den Drang ihre Machtfantasien auszuleben. Nicht selten spielen sie dann "Herr über Leben und Tod" und greifen zu Mitteln, die für Tiere lebensbedrohlich sind. Leider ist jede Hunderasse ist betroffen.

Dem Tierschützer und Hundhalter sind diese Gedanken völlig fremd. Er achtet das Leben und denkt an die Wehrlosigkeit von Hunden und Katzen. Er denkt an die Kameradschaft und das Gute, das unsere Haustiere bewirken.

Die Auslöser dieser krankhaften Tötungsabsichten können sehr verschieden sein. Manchmal sind es ganz banale Gründe. Ein permanent bellender Hund am Gartenzaun kann den Nachbarn in Rage bringen. Ein liegen gelassener Hundehaufen im Park bringt einen von Grund auf negativ eingestellten Menschen auf dumme Gedanken. Ein unangeleinter Hund, der um ein Kind herumtollt, versetzt diesem einen Schock fürs Leben. Dieses Schockerlebnis kann später einmal in Hass umschlagen .



All das rechtfertigt niemals den Drang, Haustieren nach dem Leben zu trachten. Trotzdem liegt es viel an den Hundebesitzern, schon im Vorfeld rücksichtsvoll mit den Mitmenschen umzugehen. Bedauerlicherweise gilt trotz aller Vorsicht: Es gibt leider immer wieder Menschen, die krank sind und jede scheinbare Rechtfertigung nützen, zur Selbstjustiz zu schreiten.

Was ist beim Vergiftungsverdacht zu tun?




Wenn Sie den Verdacht auf eine Vergiftung mit Rattengift haben, gilt es Ruhe zu bewahren und schnell zu handeln:



Rachen öffnen und eventuelle Giftreste manuell entfernen.

Wenn möglich mit Wasser ausspülen

Köderreste wenn möglich sichern und mit zum Tierarzt nehmen.

Erbrochenes ebenfalls mit zum Tierarzt bringen.

Dem Hund Wasser zum Trinken anbieten.

Den Hund so schnell wie möglich zum Tierarzt bringen.




Als Behandlung bietet sich für den Tierarzt das Vitamin K 1 als Gegenmittel. Je nach Vergiftungsschwere wird das Vitamin oral oder intravenös verabreicht.


Wie wirkt Rattengift?




Rattengift wird in allen erdenklichen Formen und Aggregatzuständen angeboten: flüssig, Paste, Pellet, Körner, Blöcke. Neben legalen Anwendungsgebieten (Rattenbekämpfung in öffentlichen Arealen wie z. B. Autobahnrastplätzen) bedienen sich leider auch Hundehasser dieser grausamen Tötungsmethode.

Die Wirkstoffe des Rattengiftes setzen sich aus dem Nervengift Bromethalin, Bromadiolon, Wafarin, Cumarin und Difenacoum zusammen. Die Wirkungsweise besteht darin, dass die Blutgerinnung gehemmt wird. Die Vergiftung mit Rattengift setzt manchmal erst nach 3–5 Tagen. ein. Herz und Lunge werden gelähmt, was zu Atemproblemen und Kreislaufversagen führt. Insbesondere ist eine Vergiftung der inneren Organe festzustellen. Die chemischen Wirkstoffe führen in der Regel zu einer sehr starken Blutverdünnung und Herabsetzung der Blutgerinnung, was dazu führt, dass der Hund innerlich verblutet.

Das zwischenzeitlich verbotene aber leider manchmal noch verfügbare Thalliumsulfat führt dazu, dass ein vergifteter Hund sich erbricht, Durchfall und schweren Haarausfall bekommt.



Auch hier gibt es Möglichkeiten zur tierärztlichen Therapie







Symptome für eine Vergiftung mit Rattengift




Äußerlich sichtbar:

• Starke Blutungen insbesondere auch kleinen Wunden

• Blutiges Erbrechen

• Blutiger Urin oder Kot

• Nasenbluten

• Sehr starkes speicheln

• Starker Durchfall

• Kreislaufzusammenbruch mit

• Zittern

• Apathie

• Verkrampfung

• Atemnot




Vergiftung mit Schneckenkorn




Auch Schneckenkorn wird von Hundhassern immer wieder verwendet.

Wenn Sie sich grundsätzlich über "Erste-Hilfe beim Hund" (bevor Ihr Hund in eine lebensbedrohliche Situation kommt) informieren wollen, dann schauen Sie doch gleich bei Hund und Krankheit im Shop von Hundefreunde24.de vorbei. Dort finden Sie alle lieferbaren Bücher Bücher zu diesem Thema!



Martin Stangl, www.hundefreunde24.de<




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